Der Wald in Deutschland leidet nicht unter der Holznutzung

Mehr Laubholz, mehr gemischte Wälder, mehr alte Bäume, mehr Totholz und eine Zunahme des gesamten Holzvorrates um 7 Prozent: Das sind die wichtigsten Resultate der aktuellen Bundeswaldinventur (BWI 3), die von 2002 bis 2012 die Waldentwicklung in Deutschland dokumentiert. Dem Wald geht es gut, und Holz ist nicht knapp. Umwelt- und klimabewusste Verbraucher können die nahezu CO2-neutralen Holzprodukte wie Pellets weiter guten Gewissens nutzen. Der nachhaltige Umgang der Forstwirtschaft mit dem deutschen Wald bietet sogar die Grundlage für einen weiteren Ausbau von stofflicher und energetischer Holznutzung.

Wald und Holz nehmen in Deutschland zu

Seit Ende 1945 nahm die Waldfläche in Deutschland bereits um 1.Mio Hektar zu. Auch von 2002 bis 2012 wuchs die Waldfläche jährlich weiter um 5.000 Hektar (7.000 Fußballfelder)

Deutschlands Wälder werden gemischter, naturnäher und natürlicher

Der Anteil an Mischwäldern ist in den letzten 10 Jahren um 5% auf insgesamt 76% gestiegen wie auch der Anteil der Laubbäume auf insgesamt 43%. Die Naturverjüngung ist mit 85% Flächenanteil an der Jungbestockung die überwiegende Verjüngungsart im deutschen Wald. Im Deutschen Wald stehen und liegen 224 Mio m³ für den Naturschutz besonders hochwertiges Totholz. Das sind über 20 m³pro Hektar und 18% mehr als noch vor 10 Jahren. Es gibt immer mehr Waldflächen mit alten Bäumen, die für den Waldnaturschutz von besonderer Bedeutung sind. Knapp ein Viertel des Waldes (24%) ist älter als 100 Jahre, 14% sind sogar älter als 120 Jahre. Die Fläche der Altbestände über 100 Jahre ist gegenüber 2002 um 393.000 Hektar gestiegen.

Nachhaltige Bewirtschaftung von deutschen Wäldern durch qualifiziertes Forstpersonal und verantwortungsbewusste Waldbesitzer sorgen mit einem generationsübergreifenden Ansatz in ihrer Forstwirtschaft dafür.

Über 90% der deutschen Pelletproduktion unterliegt der ENplus-Qualitätszertifizierung. Um dafür zertifiziert zu werden müssen sich die Pelletsproduzenten verpflichten, dass Herkunft und Rohmaterial sowie der Betrieb der Pelletsproduktion allgemein akzeptierten Nachhaltigkeitsprinzipien entsprechen.

Pellets aus Deutschland stammen aus Sägeresthölzern, die beim Einschnitt von Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen.

Quelle: DEPI (Deutsches Pelletinstitut)