Erneuerbare Energien: Änderung Antragsverfahren

BAFA-Übergangsfrist für bis zum 31.12.2017 beauftragte Heizungen

Für viele Endkunden, die über eine Neuanschaffung oder Modernisierung ihrer Heizungsanlage nachdenken, ist die Option auf Förderung ein wichtiges Entscheidungskriterium. Seit dem 21. November läuft im Bereich der erneuerbaren Energien eine Übergangsfrist für die Förderung: Für alle Wärmepumpen, Solarthermie und Holzkessel, die bis zum 31. Dezember 2017 bei Ihnen beauftragt und bis zum 30. September 2018 in Betrieb genommen werden, kann von dieser Übergangsregelung Gebrauch gemacht werden.

Das heißt konkret: Der Endkunde kann die MAP-Basisförderung nach Inbetriebnahme, spätestens bis zum 30. September 2018 mit Erklärung zur Inanspruchnahme der Übergangsregelung beantragen. Änderungen in den technischen Anforderungen zur Förderfähigkeit gibt es nicht.

Ab dem 1. Januar 2018 gilt ein einheitliches Verfahren für die Beantragung von Fördermitteln. Vor dieser Vereinheitlichung gab es im Marktanreizprogramm der Bundesregierung zwei unterschiedliche Verfahren: Private Antragsteller konnten im einstufigen Verfahren den Förderantrag nach Inbetriebnahme der Anlage stellen. In anderen Fällen mussten die Anträge im zweistufigen Verfahren bereits vor der Beauftragung der Maßnahme gestellt werden.

Für alle Anlagen, die ab 1. Januar 2018 beim ausführenden Fachbetrieb beauftragt werden, ist die Förderung immer vor Vertragsschluss und vor Umsetzung der Maßnahme online beim BAFA zu beantragen. Andernfalls wird sie nicht gewährt.

Gerne unterstützen wir Sie beim Antragsverfahren!