Der Meister mit dem Eckring zum Thema Förderung

Zum 1. Januar 2020 wurde die Bundesförderung für Heizungssanierungen neu aufgestellt. Immobilieneigentümer haben damit zwei Möglichkeiten: entweder sie nutzen die Förderung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder die steuerliche Förderung für energetische Maßnahmen bei zu eigenen Wohnzwecken genutzten Gebäuden. Wer seine Heizung jetzt saniert, für den lohnt es sich, auf erneuerbare Energien zu setzen.

Steuerliche Förderung für energetische Maßnahmen

Die Sanierungskosten können in Höhe von 20 Prozent über drei Jahre verteilt von der Einkommenssteuer abgezogen werden. Die Steuerermäßigung beträgt in den ersten beiden Jahren jeweils 7 Prozent (maximal je 14.000 Euro) und im dritten Jahr 6 Prozent (maximal 12.000 Euro). Diese Förderung gilt unter der Voraussetzung, dass der Steuerpflichtige das Gebäude im jeweiligen Steuerjahr ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken nutzt und das Gebäude bei der Durchführung der Maßnahme älter als zehn Jahre war_

Gefördert werden folgende Maßnahmen:

  • die Wärmedämmung von Wänden
  • die Wärmedämmung von Dachflächen
  • die Wärmedämmung von Geschossdecken
  • die Erneuerung von Fenstern oder Außentüren
  • die Erneuerung oder der Einbau einer Lüftungsanlage
  • die Erneuerung der Heizungsanlage
  • der Einbau von digitalen Systemen zur energetischen Betriebs- und Verbrauchsoptimierung
  • die Optimierung bestehender Heizungsanlagen, sofern diese älter als zwei Jahre sind

Grundsätzlich kann die Förderung für mehrere Einzelmaßnahmen in Anspruch genommen werden, wobei der Höchstbetrag auf 40.000 Euro begrenzt ist. Bedingung ist weiterhin, dass die energetischen Sanierungsmaßnahmen von Fachunternehmen ausgeführt werden.

Haben Sie Fragen, benötigen Sie Unterstützung? Wir sind gerne bei der Antragsstellung behilflich und informieren über die weiteren Anforderungen zur Heizungssanierung. Rufen Sie einfach an (07031 7333666) oder schicken Sie uns eine E-Mail an kontakt@stribick.com!